Stevia bei Diabetes und Übergewicht

Durch eine zuckerreiche, falsche Ernährung und Übergewicht entsteht Diabetes mellitus. Dieser wird in zwei Arten unterteilt, zum einem Typ I und zum anderen Typ II.
Diabetes Typ I entsteht durch Mangel am Hormon Insulin, dieser Typ ist nicht heilbar, jedoch lässt er sich mit Spritzen des synthetisch hergestellten Insulins gut behandeln. Wichtig ist für Diabetiker regelmäßig den Blutzuckerspiegel zu testen. Diabetes Typ II oder altersbedingter Diabetes auch genannt, tritt meistens erst bei älteren Personen auf. Bei übergewichtigen Kindern ist heutzutage dieser Diabetes Typ auch zu finden. Dieser Typ kann durch Gewichtsreduzierung wieder verschwinden.

Für Diabetiker ist der von der Steviapflanze gewonnene Süßstoff eine Vorteilhafte variante zum kalorienreichen Zucker. Wenn Speisen mit Stevia gesüßt werden, ist ein Risikofaktor für Übergewicht ausgeschaltet.
Bei bereits vorhandenem Diabetes hat Stevia eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Da erst kein Anstieg beziehungsweise ein Abfall des Blutzuckerspiegels satt findet. Des Weiteren wirkt es regulierend auf die Bauchspeicheldrüse, da das Steviosid die Ausschüttung von Insulin vermeidet.
Zurzeit wird diskutiert Lebensmittel, welche mit Fruchtzucker gesüßt sind, vom Markt zu nehmen, da sie zwar positiv auf den Blutzuckerspiegel wirken, hingegen aber gleich viele Kalorien haben wie andere Süßigkeiten.
Stevia wirkt sich positiv aus und hat kaum Kalorien, so kann der negative Kreislauf bekämpft werden.
Werden Speisen mit Stevia gesüßt, werden Übergewicht und seinen Folgen vorbeugt. Diese sind unter anderem Bluthochduck. Folgen, die aus Bluthochdruck, Übergewicht und der Zuckerkrankheit entstehen, dem metabolischen Syndrom, können vorgebeugt werden.

Der Verzehr der von Stevia ist, welcher wissenschaft nachgewiesen ist, ist unbedenklich und weißt keinerlei Nebenwirkung auf. Da es zurzeit noch keine Eu Zulassung gibt für Stevia, besteht die Möglichkeit selber diese anzubauen und die getrockneten Blätter als Süßungsmittel zu verwenden. Es ist zu beachten das Stevia 300-maler süßer ist als Zucker und die Dosierung in kleinen Mengen statt finden sollte.

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Stevia Anwendung – Tipps

Bei den Ureinwohnern Südamerikas wurde Stevia (das Honigblatt) traditionell bei der Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet. Etwa seit Ende des 19. Jahrhunderts ist sie auch den Europäern bekannt. Besonders in Japan ist die Pflanze als Süßungsmittel für Kaugummi oder Sojasoße seit dem 2. Weltkrieg sehr beliebt und hat fast 40 Prozent Marktanteil bei künstlicher Süße.
Der bei der Anwendung bedeutsamste Bestandteil sind die Klasse der Steviolgykoside die in der Pflanze enthalten sind. Sie haben im Vergleich zu Traubenzucker eine 30-fach höhere Süßkraft und können vom Körper nur in geringem Maße verstoffwechselt werden. Sie machen also nicht dick und auch die Mundbakterien werden nicht in ihrem Wachstum angeregt.
Die Verwendungsmöglichkeiten der Stevia erschließen sie aus diesen grundlegenden Eigenschaften. Zum einen finden wir sie vermehrt in Zahnpasta und Mundwasser, zum anderen eignet sich Stevia als Zuckerersatzstoff für Diabetiker und Menschen mit Neurodermitis oder PKU.
Das unbehandelte Steviablatt kann beispielsweise vor dem Aufbrühen in den Tee gegeben werden. Da die Steviolglykoside wasserlöslich sind, wird der Tee so unbedenklich gesüßt. Besonders bei Kleinkindern ist dieses oft eine sehr gesunde Variante zum gezuckerten Tee, da die Zähne nicht angegriffen werden. Das Pulver welches aus Stevia gewonnen wird, kann auch unbedenklich zum Süßen von Speisen verwendet werden. Es ist geschmacklos, pH-neutral und verändert seine Farbe beim Backen nicht. Hier sollte man aber sehr auf die Dosierung achten, weil der Süßstoff in sehr hohen Konzentrationen einen bitteren Nachgeschmack hat. Stevia wird als Süßungsmittel auch in flüssiger Form verkauft, die Wirkungsweise ist hier aber der Pulverform ähnlich.
Aufgrund von bis jetzt zu geringer Forschungsarbeit zu Stevia, wurde die Pflanze von der EU noch nicht als Lebensmittel zugelassen. Beim Erwerb sollte man sich aber von der Klassifikation als “Badezusatz” nicht irritieren lassen.

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Stevia Bio- Joghurt von Andechser Natur

Seit Februar 2011 bietet die Andechser Molkerei Scheit GmbH eine Bio-Joghurt Sorte an die mit Stevia gesüßt ist.
Die neue Sorte gibt es in den Geschmacksrichtungen Orange-Sanddorn und Maracuja-Banane.

Die Andechser Molkerei wendet dabei einen kleinen Trick an, da Stevia in Deutschland unter die Novel-Food-Verordnung fällt, ist es noch nicht zugelassen.
Stevia-Tee hingegen wurde vom Bayrische Verwaltungsgericht im Jahre 2004 genehmigt. Daher wird der Joghurt mit Stevia-Tee gesüßt.

Stevia Bio-Joghurt

Stevia Bio-Joghurt | Foto: Andechser Molkerei Scheitz GmbH

Die Bio-Joghurt Sorte enthält mit 11Gramm pro Becher ca. 6 Gramm weniger Zucker als Joghurt-Sorten ohne Stevia.
Dies entspricht einer Zuckerersparnis von ca. 2 Zuckerwürfeln.

Geschmacklich ist das Joghurt gefühlt weniger süß, schön fruchtig und leicht herb.

Hier gibt es mehr Infos zu den Joghurt-Sorten

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Stevia selbst anbauen und anpflanzen

Die Steviapflanze, welche einen Meter hoch wird, ist eine weiß blühende Halbstaude.
In Gärtnereien oder Gartenzentren ist Stevia als Jungpflanze erhältlich.

Stevia anbauen und anpflanzen

Stevia anbauen und anpflanzen | Credits by J Wynia auf flickr.com unter cc by

Eine Aufzucht aus dem Samen ist möglich, hierbei ist zu beachten, dass eine stetige Keimtemperatur von 22 Grad Celsius eingehalten wird.
Bei der Samenaufzucht ist es wichtig eine Schale mit Aufzuchterde zufüllen und der Samen wird auf die Erde gedrückt, aber nicht mit Erde bedeckt. Anschließend die Schale mit Folie abdecken und einem warmen und hellen Ort platzieren. Nach 10 Tagen sind erste Keimlinge zu erblicken. Einzelne Pflanzen werden in separate Schale umgepflanzt.

Die Steviapflanze sollte sparsam gedüngt werden. Um ausreichende Speicherwurzeln zu bilden, ist es wichtig eine Schale mit genügend Durchmesser zunehmen. Geeignete sind Schalen mit 16 bis 18 Zentimeter Durchmesser.

Die licht- und wärmeliebende Pflanze mag es gerne feucht. Um den Wurzelwachstum anzuregen, ist ein Wechselspiel zwischen trocken und feucht vorteilhaft. Staunässe der Wurzel sollte vermieden werden, da die Pflanzen ansonsten an einer bakteriellen Welke abstirbt.

Für eine üppige werdende Pflanze empfiehlt es sich, die Steviapflanze ab Juni in den Garten zustellen. Vor dem ersten Frost sollte die wieder an einem frostfreien Platz stehen.

Stevia rebaudiana ist eine nicht winterharte Staude. Zum Überwintern sind kühle, helle Fensterplätze geeignet. In der Vegetationszeit, die nach der Blütezeit und Wachstumszeit eintritt, sterben Pflanzenteile ab. Ein dürres Gerüst bleibt zurück und abgestorbene Zweige sollten nun abgeschnitten werden. Wichtig ist zu beachten, dass die Wurzel nicht austrocknet.

Vorteile der Stevia sind der seltene Befall von Schadinsekten.
Wie bei Basilikum können die Triebspitzen geerntet werden, somit wächst die Pflanze buschiger. Geerntet werden sollte zwischen September und Oktober.

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Stevia Nebenwirkungen & empfohlener Grenzwert zur Einnahme

Zucker hat gesundheitsschädigende Eigenschaften. Die Aufnahme von Zucker führt zu zusätzlichen Pfunden, die Zähne werden stark geschädigt und Millionen von Diabetikern ist Zucker gänzlich verwehrt. Eine Alternative ist der Gebrauch von Süßstoff. Doch Süßstoff wird rein auf chemischer Basis hergestellt. Der Süßstoff Asparatam erzeugt bei seiner Verstoffwechslung Nervengifte, die zu unterschiedlichen, zum Teil schwerwiegenden Gesundheitsstörungen führen können. Der amerikanischen Zulassungsbehörde liegen allein 92 gut dokumentierte Symptome von zum Teil erschreckenden Nebenwirkungen vor.
Stevia wird beschrieben als natürliches Süßungsmittel, das keinerlei toxische Wirkungen auf den Menschen ausübt und nebenwirkungsfrei ist.
Beginnend in den 60er Jahren sorgte ein stets wiederkehrender Zweifel an der Unbedenklichkeit von Stevia . In Versuchen an Ratten, Hamstern und Mäusen wurden mögliche fruchtschädigende und mutagene Wirkungen beobachtet, die jedoch bisher wissenschaftlich nicht bestätigt werden konnten.
Außerdem: Die Dosierung für die Tiere bedeutet in Relation für den Menschen umgerechnet, dass ein erwachsener Mann jeden Tag mehrere Kilo Steviablätter essen müsste um die gefürchteten, eventuellen Nebenwirkungen zu provozieren.
Das Süßungsmittel Stevia wurde wissenschaftlich gründlich untersucht. In Bezug auf gesundheitliche Risiken nahmen auch die Weltgesundheitsorganisation, die Welternährungsorganisation sowie die europäische Behörde für Lebensmittelsicherung Stellung. Sie urteilten, dass von Stevia grundsätzlich keine Gefahr für die Gesundheit ausgeht und gaben 2008 einen Grenzwert für die tägliche unbedenkliche Einnahme heraus.
Dieser Grenzwert sieht bei lebenslanger Einnahme von Stevia 10 mg pro Tag und pro Kilogramm Körpergewicht vor.Bei einem Körpergewicht von 70 kg beträgt die maximale Aufnahme also 700 mg Steviosid, was etwa 336 Gramm Zuckeräquivalenten entspricht (Stevia hat eine weitaus höhere Süßkraft als Zucker).
Dennoch ist Stevia bei uns nicht als “Süßstoff”,” Lebensmittel” oder “Lebensmittelzutat” zugelassen. Die eindeutigen, positiven, wissenschaftlich erhärteten Aussagen zu Stevia sind inzwischen aber so fundiert und klar, dass Experten von einer Zulassung von Stevia als Lebensmittel noch in 2011 ausgehen. Die “Nebenwirkungen” von Stevia sind alle im gesundheitsfördernden Bereich zu finden.

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Stevia Zulassung in Deutschland und der EU

Stevia welches auch als “Süßkraut” oder “Honigkraut” bekannt ist, ist ein Süßstoff, welcher aus der Stevia rebaudiana Pflanze gewonnen wird. Diese Pflanze ist in Paraguay heimisch und wird dort seit Jahrhunderten, von den Einheimischen zur die Verfeinerung von Speisen und Getränken genutzt.
Im 16. Jahrhundert lernten die Europäer Stevia zur Zeit der Konquistadoren kennen, da es zum süßen von Tee genutzt wurde in der südamerikanischen Bevölkerung.

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Stevia Pflanze – Herkunft und Verwendung

Bei der Stevia Pflanze, handelt es sich um eine krautartige Pflanze, die zur Gruppe der Korbblütler gehört. Ursprünglich ist sie in den nördlichen Teilen von Südamerika, sowie im Hochland Brasiliens, oder Paraguays zu finden. Sie kann bis zu einem Meter groß werden. Weltweit sind bis zu 235 verschiedene Arten der Stevia Pflanze bekannt.

Stevia Pflanze | Credits: ultimorollo auf flickr.com cc by

Stevia Pflanze | Credits: ultimorollo auf flickr.com cc by

Die Stevia Rebaudiana ist die, für die Wirtschaft bedeutenste Art der Stevia Pflanze. In Form von Steviosid, kommt sie als Süßstoff zur Anwendung.
Die Stevia Pflanze gehört zu den wärmeliebenden Pflanzen und wächst über mehrere Jahre. Da sie keinen Frost verträgt, muss sie in europäischen Breiten, im Winter innerhalb des Hauses gepflegt werden. Die Stevia Pflanze hat weiße Blüten. Ihre Laubblätter werden zwischen 2 und drei cm lang. Sie ist eine selbststerile Pflanze, kann sich also nicht selbst befruchten. Ihre Blätter werden meist im September oder Oktober geerntet, spätestens aber beim ersten Frost.
Verwendung: Die Stevia Pflanze lässt sich in vielerlei Hinsicht verwenden. In frischer Form, können die Blätter der Pflanze, direkt in den Tee gegeben werden, um ihn zu süßen. Verwendet man die Blätter in getrockneter Form, können sie auch zum Süßen anderer Getränke genutzt werden. In gemahlener, getrokcneter Form, können die Blätter der Stevia Pflanze zum Backen von Kuchen oder Keksen verwendet werden. Das Steviosid wird aus dem Extrakt der getrockneten Blätter gewonnen. Es kommt häufig in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz. Zum Beispiel wird es bei der Produktion von Süßigkeiten, oder für die Herstellung von Marmelade genutzt. Möchte man Steviosid zum Backen verwenden, sollte man bei der Dosierung sehr vorsichtig sein, da es eine stark ausgeprägte Süße aufweist. In einigen Ländern wird das Steviosid der Stevia Pflanze bereits als Zuckerersatz verwendet. Im Gegensatz zu Zucker, enthält Steviosid keine Kalorien. Dies macht die Stevia Pflanze für Diabetiker, oder Menschen, die auf ihre Figur achten, interessant.

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Stevia als Zuckerersatz und Süßungsmittel

Die Pflanze Stevia rebaudiana (“Honigkraut”) ist in Südamerika beheimatet.Ihre Süßkraft ist dort schon seit Jahrhunderten bekannt.
Der Inhaltsstoff, der für den süßen Geschmack verantwortlich ist, heißt: Steviosid und hat im Gegensatz zum gewöhnlichen Zucker eine 300 – fache Süßkraft. Darum braucht man von Stevia geringere Mengen um Speisen und Getränke zu süßen.

Stevia als Zuckerersatz

Stevia als Zuckerersatz | Credits: onezzz_art auf Flickr.com unter cc by

Zweifel an der Unbedenklichkeit von Stevia wurden u.a. von Süßstoffherstellern geäußert. Alle bisher vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen jedoch keinen Anhaltspunkt für negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Bei uns kann man es in jedem gut sortierten Reformhaus kaufen.
Japan begann schon 1954 mit dem Anbau von Stevia und dort ist das Süßungsmittel seit 1970 als Zuckerzusatzstoff zugelassen. Chemisch hergestellter Süßstoff wurde in Japan allerdings in Gänze verboten!
Auch in Amerika ist Stevia seit 2008 als Lebensmittelersatzstoff zugelassen und selbst Coca Cola reichte einige Patente mit Stevia als Süßungsmittel für das weltberühmte Gebräu ein.
Die Vorteile von Stevia als Süßungsmittel für den Menschen sind absolut überzeugend, auch wenn die Süße von den Menschen als unterschiedlich wahrgenommen wird. Viele Menschen empfinden Stevia als sehr angenehm, manche müssen sich an die etwas mildere Süße gewöhnen. Für manche Speisen (z.B. Kuchen), für die der Zucker auch als Volumensmenge eingesetzt wird, scheint es nicht ganz einfach zu sein den normalen Zucker durch Stevia zu ersetzen. Doch auch hierfür gibt es bereits Rezepte, die die umgerechnete (Pulver-) Menge von Stevia enthalten.
Aber abgesehen von diesen Fragestellungen kann man sich den Vorteilen von Stevia nicht entziehen:
Es ist kein chemisch erzeugtes, sondern ein natürliches Süßungsmittel, dass keine Kalorien hat, keinen Karies fördert und den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. Es ist eine ideale, gesunde Süße für Kinder, die nicht abhängig macht und zudem ein perfekter, unschädlicher Süßebegleiter für Diabetiker, Menschen mit Neurodermitis, Mucovizidose oder einer Zucker- und Sorbitunverträglichkeit. Stevia ist das sicherste und gesündeste Süßungsmittel dieser Erde.

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